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Kulturverein Höflein
Kulturausflug an den Chiemsee 19.-22.Oktober Die heurige Herbstreise des Kulturvereins führte an den Chiemsee. Allen bekannt vom Vorbeifahren auf der Autobahn Salzburg–München. Aber der See und seine Umgebung bietet Reize für einen Kurzurlaub. Eine kleine Gruppe (Sommer)-Höfleiner verstärkt durch Kritzendorfer, Weidlinger und auch aus Hadersfeld startete vom Nordufer – Seebruck – die Erkundung. So 19.10. – 1. Tag: Wien-Höflein-Salzburg-Chiemsee. Das erste Ziel war das Kloster Seeon, das aus dem Jahr 924 stammt und mit Führung besichtigt wurde. Heute ein Seminarhotel. Sehenswert die Abtskapelle St. Nikolaus in der Haydn und Mozart musizierte. Übernachtet wurde im Hotel Wassermann in Seebruck.
2014
Mo 20.10. – 2. Tag: Von Gstadt zur Fraueninsel per Schiff und mit einer Führerin (am Foto mit weißer Hose) ein Inselrundgang, den man bedingt durch die Größe der Insel in knapp einer Stunde bewältigt.. Auf der Insel leben 350 Menschen ganzjährig. Das Frauenkloster (782 erbaut) kann nicht besichtigt werden nur die Kirche und das älteste Gebäude der Insel, die karolingische Torhalle, ebenso sehenswert die 1000jährige Eiche. Mit dem Schiff weiter zur Herreninsel bei strahlendem Wetter. Statt eines Spaziergangs zum Schloss wählten wir die bequeme Kutschenfahrt. Das Schloss von König Ludwig II. von Bayern im Jahr 1878 erbaut und nicht vollendet. Der König starb 1886. Die fertiggestallten und zur Besichtigung freigegebenen Räume sind prunkvoll – Fotografieren ist jedoch leider verboten. Anschließend ging es mit Schiff und Bus zurück ins Hotel in Seebruck.
Di 21.10.  – 3. Tag führt nördlich des Chiemsees nach Amerang zur Besichtigung des Automobilmuseums. 220 Oldtimer nur deutscher Herkunft, auf 6000 m2 Ausstellungsfläche, gaben einen faszinierenden Überblick über Geschichte und Entwicklung des Automobils. Im Keller befindet sich auf einer Fläche von 500 m2 die größte Eisenbahnmodellanlage der Spur 2 (Gartenbahn). Auf 650 m Schienenlänge werden 14 Zugsgarnituren eindrucksvoll bewegt. Nach einer Mittagspause besuchten wir das 2 km entfernte Bauernhof Museum. Die 17 Objekten von 1567 bis1800 wurden durch ein weibliches „Führer-Original“ amüsant vorgestellt. Den Tagesabschluss machte eine Führung in Rottau, durch die Gebäude des Moor- und Torfmuseums, das bis 1988 noch in Betrieb war. Auf dem Model ist ein Teil der Anlage zu sehen. Sträflinge der nahen Vollzugsanstalt waren in der Kriegs- und Nachkriegszeit zum Torfabbau eingesetzt. Hier im Museumbefindet sich auch noch die einzige in Deutschland vorhandene voll funktionsfähige Torfballenpresse. 1957 wurde beim Torfstechen die „bayrische Moorleiche“ gefunden. Eine junge Frau die vor 5-600 Jahren nach der Geburt eines Kindes verstorben ist. Zum Abschluss der Führung kutschierte die Gruppe mit der Feldbahn noch durchs Gelände.
Mi 22.10. – 4. Tag Auf der Heimfahrt wurde noch das Salzbergwerk in Berchtesgaden besucht. Auch hier war das Fotografieren leider verboten, sodass nur ein Gruppenfoto in zünftiger Verkleidung existiert. Die Besichtigung der „Lokwelt Freilassing“ war der Abschluss unseres Programms. Ein Stück Eisenbahngeschichte hautnah erlebt.
Insgesamt eine kulturell informative, abwechslungsreiche Reise, die allen Teilnehmern gut gefallen hat. Fotos: © Herbert Drosg
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