© Kulturverein Höflein, Schulgasse 9, 3421 Höflein an der Donau, ZVR-Nr: 765863594  Erstellt mit MAGIX Kulturverein Höflein 2011 Samstag, 24. September 2011 um 19 Uhr Boogie Woogie + Blues   Christoph Rois wurde 1967 in Wien geboren. Im Alter von 16 Jahren begann er, inspiriert durch Albert Ammons, Meade „Lux“ Lewis und Pete Johnson sowie den Hamburger Boogie-Meister Axel Zwingenberger, autodidaktisch das Klavierspiel zu erlernen. In dieser Zeit besuchte er regelmäßig Live-Konzerte verschiedener Boogie-Pianisten, besonders aber die seines Vorbilds Axel Zwingenberger. Bald darauf hatte er seinen ersten Live-Auftritt im Wiener „Jazzland“. Schon bald beschäftigte er sich intensiver mit dem Piano Blues und Boogie Woogie und wurde so auf Pianisten wie Blind John Davis, James „Stump“ Johnson und Roosevelt Sykes aufmerksam. Es folgten Live-Auftritte im In- und Ausland und diverse Schallplatten- und CD- Einspielungen. 1994 entdeckte er seine Vorliebe für authentischen Piano Blues. In seiner ausdruckstarken Interpretation zeigt sich sein besonderes Talent für diesen Klavierstil. In den Neunziger Jahren arbeitete Christoph Rois regelmäßig mit dem Jazz-Trompeter Franz Luttenberger zusammen, sowohl als Duo als auch in der Formation „Christoph Rois Boogie Boys“. Die Kombination von Boogie-Piano und New Orleans Jazz, der stark von der Trompete dominiert war, hat seine Vorbilder in Albert Ammons „Rhytm Kings“. Rois und Luttenberger haben ihre Version davon auf einer Schallplatte festgehalten. In den Jahren 1997–2000 war der Pianist festes Mitglied der Mojo Blues Band. Mit der Gruppe hat er hunderte von Auslandstourneen absolviert, die ihn u. a. regelmäßig in die USA, nach Deutschland, in die Benelux-Staaten, die Schweiz und andere Länder führten. In dieser Formation teilte er bei vielen Gelegenheiten die Bühne mit seinem Vorbild aus den Anfangstagen: Axel Zwingenberger. Christoph Rois spielt den klassischen Blues und Boogie Woogie. Es ist dies die Musik, die in den Zwanziger- und Dreißigerjahren in den USA entstand. Die bekanntesten und besten Boogiepianisten waren Albert Ammons, Pete Johnson und Meade „lux“ Lewis – diese sind auch die Vorbilder von Christoph Rois (speziell Albert Ammons). Heutzutage gibt es sehr wenige Pianisten, die den klassischen Boogie überhaupt spielen können. Vielleicht deswegen, weil es keine Noten davon gibt. Der Großteil von den Nummern, die Rois spielt, sind originale Stücke von den oben erwähnten Pianisten; neben eigenen Sachen sowie Improvisationen, die auch seinen Stil prägen. Näheres zu Christoph Rois auf seiner Homepage